Wirkungsprinzip

Die Ohrenkerze hat Ihren Ursprung im asiatischen Raum. Man vermutet, dass sie anschließend über die Behringstraße nach Nord-, Mittel- und Südamerika gekommen ist und dort auch von den Schamanen der hiesigen Indianerstämme benutz wurde.
Man glaubte damals, dass durch das Behandeln eines Menschen mit Ohrkerzen, über den Rauch der Kerze die Vorfahren des Behandelten in dessen Seele eintreten und dort eine heilende Wirkung hervorrufen.
Diese jahrtausendalte indianische Anwendung basiert auf einem einfachen physikalischen Prinzip: durch das Anzünden der Ohrkerze entsteht ein natürlicher Druckunterschied zwischen Ohrkerze und Ohr. Der Druckunterschied bewirkt einen Druckausgleich, den sog. Kamineffekt. Dadurch wird die thermische Strahlung in das Ohr geleitet und ruft dort eine natürliche Vibration des Trommelfells hervor.
Sie wird oft als sanfte Trommelfellmassage beschrieben. Dieser physikalische Effekt ist Ursache dafür, dass Ohrenkerzen eine entspannende Wirkung beim Anwender hervorrufen und so eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens eintritt.


Hinweise vor der Anwendung

Bitte lesen sie diese Information sorgfältig durch !!!
Sie sollten Ohrenkerzen nicht anwenden, wenn Sie unter Verletzungen im Ohr leiden
(Verletzungen des Trommelfells, künstliches Tromelfell, Loch oder Paukenröhrchen im Ohr etc.) Sollten Sie unsicher sein, so ziehen Sie Ihren Arzt zu Rate.
Gönnen Sie sich nach einer Ohrkerzenbehandlung ausreichend Ruhe.
Dies unterstützt den Entspannungs-Effekt der Anwendung